Stellungnahme der FWM zur 11. Stadtratssitzung 21.12.2011
Gebührenerhöhungen, Entschuldungsmaßnahmen und Haushalt 2012
Mayen. Ohne Kompromissbereitschaft entschied sich die Ratsmehrheit von CDU, FDP und der
Oberbürgermeisterin für eine drastische Erhöhung (Steigerung von 23,8 %)
der Schmutzwassergebühr von 2,10 Euro auf 2,60 Euro je Kubikmeter ab 2012.
Die Freien Wähler und die SPD hingegen forderten die schnelle Einführung eines
wiederkehrenden Beitrages in das Entgeltsystem aus Gerechtigkeitsgründen, denn
nur so werden auch alle unbebauten Grundstücke (z.B. Neubaugebiet "Barwinkeltal"
und "Am Vulkanpark") in die Gebühren einbezogen und die Normalverbraucher (z.B.
Familien) weniger belastet. Für die Freien Wähler Mayen ist ein solcher
grundstücksbezogener und verbrauchsunabhängiger Beitrag in Zeiten .......
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Zum Haushaltsplan 2012: Wieder einmal ist die Haushaltslage der Stadt extrem angespannt.
Trotz guter Gewerbesteuereinnahmen beträgt der Jahresfehlbetrag im Ergebnishaushalt erneut
über 5 Millionen Euro. Die Folge: Die dadurch notwendigen Liquiditätskredite steigen -
zu Lasten der städtischen Finanzen! Auch im Finanzhaushalt 2012 beträgt der Fehlbetrag
über 5 Millionen Euro! Kritik äußerten die Freien Wähler Mayen in der Haushaltsdebatte
an der derzeitigen Praxis bei der Vorbereitung des Haushaltsentwurfes: Da hier zur Zeit
die Fraktionen völlig ausgeschlossen sind, erhält der Stadtrat keine Prioritätenlisten
zu einzelnen Bereichen des Verwaltungsentwurfes, keine Kenntnis über abgelehnten
Mittelanforderungen der Fachbereiche etc., sodass ...... mehr.....
Dem von der Oberbürgermeisterin vorgelegten Haushaltsplan 2012
stimmten die 5 Ratsmitglieder der Freien Wähler Mayen in der Schlussabstimmung nicht
zu, da er neben den Struktur bedingten Defiziten - für die die Bundes- und
Landespolitiker (!) verantwortlich sind -, auch eine Reihe Erblasten falscher
kommunalpolitischer Entscheidungen der derzeitigen Mehrheitskoalition von CDU und
FDP (z.B. Museum, Vulkanpark, überdimensionierte Baugebiete) enthält, ohne dass
bisher ein plausibles und zukunftssicheres Haushaltskonzept mit festen Zielbestimmungen
entwickelt......... mehr.....
Bei den behandelten Bebauungsplänen wurde u. a. einstimmig eine stark reduzierte Bebauung
des Hausener Mosellaplatzes auf den Weg gebracht, positives Ergebnis des Bürgerengagements
auf der Einwohnerversammlung, das die Verwaltung zum Einlenken brachte! Damit wurde durch
die aktive und konstruktive Beteiligung der Betroffenen letztlich ein Kompromiss erreicht,
der die jahrelange Debatte um die Umgestaltung des Mosellaplatzes, die nicht zuletzt
stark unter Vermarktungs- und Gewinnaspekten geführt wurde, beendet und der dem Ortsteil
Hausen den zentralen Dorfmittelpunkt erhält. Gegen die Stimmen der FWM verabschiedeten
die übrigen Ratsfraktionen die Umwandlung des Spiel- und Bolzplatzgeländes im
Ravensteynweg zu einem Baugrundstück. Durch die Offenlegung der Bebauungsplanänderungen
sind nun die Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, Anregungen und Bedenken zu diesem Projekt
einzureichen...... mehr.....
Mit dem Vortrag zum kommunalen Entschuldungsfond von Prof. Dr. Schwarting und der Einbringung
des Haushaltsplanes und der Haushaltsjahr 2012 standen die Stadtfinanzen gleich zweifach
im Blickpunkt. Auch wenn der kommunale Entschuldungsfond keine vollständige Entschuldung
ermöglicht, ist er doch ein unverzichtbares Instrument zur Abmilderung der katastrophalen
städtischen Finanzsituation. Folgerichtig......... mehr.....
Freie Wähler Mayen laden zur Stadtratsvorbesprechung nach Kürrenberg "Haus Wasserspiel" ein!
Mayen.
Am Freitag, dem 14. Oktober 2011, treffen sich die Freien Wähler Mayen um 19.00 Uhr
im "Haus Wasserspiel" in Kürrenberg zur gemeinsamen Erörterung aktueller Fragen
der Mayener Stadtpolitik. Wie immer sind alle interessierten Bürgerinnen und
Bürger dazu herzlich eingeladen.
Nach der sehr gut besuchten Einwohnerversammlung in Hausen zur Bebauung des
Mosellaplatzes steht nun in den städtischen Gremien ein neuer Bebauungsvorschlag
der Stadtspitze zur Beratung an. Ein weiterer Punkt auf der aktuellen
kommunalpolitischen Tagesordnung ist die anstehende Änderung des Geltungsbereiches
der Grünfläche im Ravensteynweg (Foto rechts)mit der bisherigen Zweckbestimmung
Kinderspielplatz. Mit dieser Änderung wird dann der 2000 qm² große
Spielplatz verkauft und für immer verbaut.
Darüber hinaus steht in der kommenden Ratssitzung vor allem das nun von der Verwaltung
fertig gestellte "Gutachten zur Windenergie für die Stadt Mayen" im Mittelpunkt.
Bis vor kurzem glaubten noch die selbst ernannten wichtigen Kräfte in der Mayener
Politik entgegen der bisherigen Rechtssprechung und Kommentierung, die Thematik
selbst mit anderen Mitteln in den Griff zu bekommen. Jetzt, nachdem bereits 2
WKA im Außenbereich auf der Cond die Genehmigung nicht .........mehr.....
Stellungnahme der FWM zur 9. Stadtratssitzung 11.8.2011
Badezentrum und Umsetzung der Gefahrenabwehrverordnung in der Diskussion
Mayen. Erfreulich für die Freien Wähler Mayen, dass die
Auseinandersetzung über Öffnungszeiten, Tarifstruktur und Gastronomie des
zukünftigen Mayener Badezentrumskonzept im Aufsichtsrat der Stadtwerke und
nun im Stadtrat letztlich weitgehend in einen von allen 4 Ratsfraktionen
akzeptierten Kompromiss mündeten, in dem alle eigene Vorstellungen durchbringen
konnten und Zugeständnisse aller Gruppierungen, zum Wohle des Gesamten
erbracht wurden!
Bedauerlich nur, dass für diese Erkenntnis die Oberbürgermeisterin
einen Gutachter beauftragte. Das wäre auch anders gegangen! Denn dass gespart
werden muss, ist inzwischen jedem klar und die klassische dreigliedrige
Nutzung Schule - Vereine - Öffentlichkeit prägt nicht nur unser Bad, sondern
begründet auch seine Existenzberechtigung. Kostendeckung ist nie zu erwarten,
so der Gutachter! Zudem konnte, nach Meinung der FWM, das Gutachten nicht die
gewünschte grundsätzliche Norm einer Unternehmensberatung erfüllen! So fehlte
sehr oft die Orientierung des Gutachtens an den individuellen Gegebenheiten des
Mayener Badezentrums. Hierzu wäre es sinnvoll und notwendig gewesen, den
Badebetrieb in der früheren Praxis, also im alten Bad vor der
Generalsanierung, begutachtet zu haben und nicht nur im Zeitraum einer
Schließung. Zudem standen auch alle Umbaupläne fest, so dass keine
baulichen Veränderungen im Sinne des Gutachters zur Tarifstruktur bzw. zur
Organisationsstruktur (Hallen- und Freibad) Verwendung finden konnten.
Folglich basiert das Gutachten auf altem Datenmaterial der Verwaltung, was nur begrenzte
Gutachteraussagen zuließ. Das zeigt sich besonders bei den Hallenbadöffnungszeiten:
Trotz Reduzierung auf wöchentlich 45,5 Std. (72 Std. Überlegung Auftraggeber) sollen
mindestens 20% mehr Besucher ins Bad kommen. Zudem schlug der Gutachter für jeden
Tag andere Öffnungszeiten vor, anstatt die ehemaligen Zuspruchszeiten zu
berücksichtigen, Bewährtes zu erhalten, fortzuschreiben und bei Bedarf später in
2012 in Feinregulierung anzupassen.
Nach Meinung der FWM kommen die Besucher
vorrangig zum Schwimmen und nicht zum Relaxen. Dafür braucht man Platz, keinen
Stehplatz. Kein Bürger hat Verständnis dafür, dass ein neues Bad mit rund 5,7 Mio. Euro
erstellt wurde, aber beim Neustart des Hallenbades mit reduzierten Öffnungszeiten
von gerade mal 45,5 Stunden die Woche auskommen soll.
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STELLUNGNAHME DER FWM-FRAKTION
zum Gutachten Altenburg (Badezentrum) vom 31. Juli 2011
Vorwort: Ein Arbeitskreis der FWM-Ratsfraktion unter Leitung des
Fraktionsvorsitzenden Hans-Georg Schönberg und dem schwimmsportlichen Berater Hans
Windolf sowie verschiedener engagierter Freunde des Mayen Schwimmbades haben sich
in den vergangenen Monaten über den Fortgang des Umbaus kontinuierlich informiert
und immer wieder Überlegungen zu einem möglichen Organisationskonzept angestellt........ mehr......
Gleichwohl gilt es die mit der Beschlusslage der Ausschüsse und des Rates einhergehenden
Rahmenbedingungen, wie beispielsweise die Einhaltung von moderaten Eintrittspreisen und
die Öffnungszeiten im engen Dialog zwischen Verwaltung, Politik und Bevölkerung
abzustimmen. Dabei erwartet die FWM, dass das Thema nicht fahrlässig mit Neigung zur
Präsentation von alten Zahlen und einer damit verbundenen negativen Imagewerbung auf
Kosten des neuen Bads behandelt wird, was einen erfolgreichen Neustart gefährden
könnte. Die letzte Pressemitteilung der CDU mit dem Versuch einer umfassenden
Bewertung der Situation rund um das Hallenbad inklusive einer negativen
Berichterstattung in Bezug auf die Besucherzahlen der zurückliegenden Jahre 2006 bis
2008 erscheint uns in diesem Sinne eher schädlich! Eine vorgefasste Dagegen-Stimmung
dient nach unserer Meinung selten dem Erfolg eines neuen Projektes......... mehr......
Grundlage aller zukünftigen Entscheidungen sollten deshalb eine saubere, vorurteilsfreie,
d.h. faire Bewertung der Daten und Fakten und der Wille zu einer konstruktiven
Kooperation zwischen allen Entscheidungsträgern und Betroffenen sein. So gibt es
derzeit auch Überlegungen, einen Verein "Pro Bad" zu gründen, um möglichst viele
Schwimm- und Sportvereine, die Frühschwimmer, Individualschwimmer und Kennern des
Schulsports und ihre Interessen am Mayener Hallenbad zu bündeln und zu integrieren.
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Freie Wähler Mayen laden zur Stadtratsvorbesprechung ins Alte Rathaus ein
Mayen.
Am Mittwoch, dem 10. August, treffen sich die Freien Wähler
Mayen um 19 Uhr im Alten Rathaus in Mayen zur Vorbesprechung der öffentlichen
Tagesordnungspunkte der nächsten Sitzung des Mayener Stadtrates. Wie immer sind
alle interessierten Bürgerinnen und Bürger dazu herzlich eingeladen.
Im Mittelpunkt der Beratungen steht dabei das Organisationskonzept für das Mayener
Hallen- und Freibad. Hierzu hat die Stadtverwaltung ein Gutachten bei der
Unternehmensberatung Altenburg in Auftrag gegeben, das in der Stadtratssitzung am
Donnerstag, 11.08.2011, um 15 Uhr präsentiert wird. Die Freien Wähler Mayen
haben dazu eine eigene Stellungnahme verfasst, deren Eckpunkte an diesem Abend
noch einmal mit allen Interessierten diskutiert werden sollen. .........mehr.....
Stellungnahme der FWM zur 8. Stadtratssitzung 9.6.2011
Erhalt der Justizbehörden in Koblenz, Bürgerhaushalt und Energiesparmaßnahmen an städtischen
Gebäuden waren zentrale Themen
Mayen. Alle Fraktionen fanden kritische Worte zur unsensiblen Vorgehensweise
der Landesregierung
in Bezug auf die Zukunft der Justizbehörden in Koblenz. Mangelnde Fürsorge für die
Mitarbeiter, Zerstörung der Justiz- und Bürgernähe sowie der Vorwurf eines Angriffs
auf das demokratische Grundprinzip der Gewaltenteilung waren dabei die zentralen
Kritikpunkte, die in eine gemeinsame Resolution aller vier Ratsfraktionen zum Erhalt
des OLG Koblenz und der Generalstaatanwaltschaft in Koblenz mündeten. Nicht mittragen
konnten hingegen die Freien Wähler den von der CDU beantragten Beitritt der Stadt zum
gerade erst neu gegründeten Verein "Pro Justiz Rheinland e.V.", den CDU, FDP und die
Oberbürgermeisterin überhastet beschlossen, ohne dass überhaupt eine Satzung bzw.
nähere Informationen zur Vereinsarbeit den Ratsmitgliedern vorlagen!
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Zentrales Anliegen der Freien Wähler Mayen in dieser Ratssitzung war ihr
Antrag zur Energieeffizienzsteigerung und -einsparung bei den städtischen Gebäuden und
Einrichtungen, denn die Senkung des Energieverbrauches und damit der Energiekosten kann
in der Zukunft einen nicht unwesentlichen Beitrag zur Haushaltssanierung der Stadt
leisten. Deshalb plädierte die FWM-Fraktion für Untersuchungen zu Energieeinsparungen
an den städtischen Gebäuden zur Erhebung von Basisdaten für konkrete energetische Maßnahmen
in den nächsten Jahren! Erfreulicherweise teilte der ganze Stadtrat die Wichtigkeit dieses
Themas, und so beauftragte der Rat einstimmig den in der letzten Stadtratssitzung auf
Initiative der FWM-Fraktion durch den Bereich Umweltschutz aufgewerteten
Stadtentwicklungsausschuss mit der weiteren Umsetzung des FWM-Antrags: Danach wird die
Stadtverwaltung erste Erkenntnisse zum Gesamtenergieverbrauch und zu den Energiekosten
in den Haushaltsberatungen 2012 im Herbst diesen Jahres vorlegen, um dann im nächsten
Jahr eine umfassendere Analyse der städtischen Energiekosten, ein Konzept zum
Energiemanagement und konkrete Handlungsschritte im Stadtentwicklungs- und Umweltausschuss
zur Diskussion zu stellen..........
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Stadtpolitik FWM fordert Leitlinien für ökologische Entwicklung in Mayen
Mayen. Klima- und Umweltschutz sollen stärker in der Arbeit der städtischen Gremien
verankert sein. Am liebsten, wenn es nach den Freien Wählern (FWM) geht, in einem eigens
dafür gewidmeten Umweltausschuss. Sie fanden jedoch kein Gehör bei den anderen Fraktionen,
jetzt wird der Umwelt- und Klimaschutz unter gewissen Auflagen dem Ausschuss für
Stadtentwicklung zugeordnet.
Nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima stehe man „vor einer veränderten Anforderung in
der Umweltfrage“, sagte Michael Helsper (FWM). Dazu müsse sich die Stadt Mayen Leitlinien
für eine ökologische Entwicklung und eine ökologische Prüfung von Beschlüssen, analog zur
Prüfung der Familienfreundlichkeit, geben. „Erste Schritte müssen jetzt gemacht werden“,
sagte Helsper.......... mehr.....
Stellungnahme der FWM zur 7. Stadtratssitzung 13.4.2011!
Mosellaplatz, Windkraft und Stadtökologie im Mittelpunkt
Mayen. Trotz der inzwischen üblichen emotionalen Debatten rund um die Gestaltung des
Mosellaplatzes in Mayen-Hausen wurde dann erfreulicherweise doch einstimmig das
Beteiligungsverfahren für den entsprechenden Bebauungsplan "In der vorderen Kond"
(3. Änderung) beschlossen. Im Zentrum des Beteiligungsverfahrens steht nun eine
Bürgerversammlung Mitte Mai im Hausener Bürgerhaus, auf der sich hoffentlich viele
Bewohner des Ortteils mit ihren Vorstellungen und Ideen zu ihrem Dorfmittelpunkt
einbringen!.........
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Endlich vorbei ist die jahrelange Totalblockade der übrigen drei Ratsfraktionen
gegenüber der Windkraft in Mayen: Die von ihnen durchgesetzte bewusste Nichtausweisung
von Flächen für die Windenergienutzung hat sich als Fehlentscheidung erwiesen, die der
Stadt weiterhin jegliche Möglichkeit einer gezielten Steuerung gegenüber den
Genehmigungsanträgen diverser Windkraftanlagenbetreiber genommen hätte. Durch
die nun weiter angestoßene Teilfortschreibung Windenergie des Flächennutzungsplanes
wird endlich der seit 2003 von der FWM geforderte
(zum Bericht aus 2003)
behutsame Ausbau dieses alternativen
Energieträgers in absehbarer Zeit auch in Mayen zur Realität. Gleichzeitig wird ein
zukünftiger >Wildwuchs< von Windkraftanlagen >gerichtsfest< verhindert.
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Freie Wähler Mayen laden Bürger zum Gedankenaustausch ein!
Aktuelle Fragen der Stadtpolitik
Mayen. Am Montag, dem 04. April 2011, treffen sich die Freien Wähler Mayen um
19.30 Uhr im Restaurant "Bei Berti" (Polcher Straße) zur gemeinsamen Erörterung
aktueller Fragen der Mayener Stadtpolitik. Nach einer Bestandsaufnahme der
wichtigsten kommunalpolitischen Projekte der Stadt im letzten Jahr (z.B. erster
Teil des Ringausbaus) sollen auch zentrale Gestaltungsfragen der Zukunft wie die
Planung des Mosellaplatzes in Mayen-Hausen und der Ausbau der erneuerbaren
Energien (Photovoltaik, Windenergie) diskutiert werden.
Gerade in der damit
auch zusammenhängenden Frage einer nachhaltigen Entwicklung im Bereich
"Stadtökologie" sehen die Freien Wähler Mayen einen zentralen Schwerpunkt
und Aufgabenbereich der zukünftigen Kommunalpolitik. Entscheidend wird aber
dabei für die Situation in Mayen sein, ob auch die Stadtratsmehrheit von CDU
und FDP aufgrund der veränderten gesellschaftliche Gesamtdiskussion bereit
ist, neue Wege zu einer kommunalen ökologischen Wende zu beschreiten und
endlich strukturell ökologisch zu planen und politisch zu handeln!
Darüber hinaus sollen an diesem Gesprächsabend auch weitere wichtige Gestaltungsfelder
der zukünftigen Stadtentwicklung, die überwiegend durch die demografischen
Veränderungen angestoßen und notwendig sind, thematisiert werden. Und das
selbstverständlich unter Berücksichtigung der katastrophalen Finanzsituation
von Mayen, die alle Kommunalpolitiker vor die Verantwortung stellt, mit
Bedacht auszuwählen, was mit den nur sehr begrenzt zur Verfügung stehenden
Geldern unbedingt auf den Weg gebracht werden muss. Wie immer sind alle
interessierten Bürgerinnen und Bürger dazu herzlich
eingeladen. .........mehr.....
Leserbrief zum Leserbrief von H. Knabe (CDU) "Freie Wähler sollten nicht nur opportunistisch von einem Thema zu anderen >hüpfen<"
Mayen. Den von Frau Knabe unterzeichneten Leserbrief zur FWM-Pressemitteilung "Mosellaplatz - die unendliche Geschichte" möchte ich wie folgt kommentieren:
Zum wiederholten Mal ist die Handschrift von CDU und der Verwaltung in der immer wiederkehrenden Art der Argumentation klar erkennbar. Gleich einem Leierkasten wirft man den Freien Wählern Mayen (FWM) z.B. Populismus, Unkenntnis, opportunistisches Hüpfen von einem Thema zum anderen oder mangelnde Bereitschaft zur Zusammenarbeit vor. Man verdreht dabei in gewohnter Manier Wortlaute, Sinn und Wahrheiten. Aber durch Wiederholung von Floskeln und Diffamierungen des politischen Gegners wird die Qualität der eigenen Kommunalpolitik nicht besser!
Es ist zwar verständlich, dass CDU und Verwaltung.......
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Mayen.
Seit Jahren bemüht sich die Verwaltung, den Mosellaplatz in Hausen zu vermarkten. Mal
sollte im östlichen Teil, mal im südlichen Teil gebaut werden. Mal waren es 5
Bauplätze, mal 10 Stück. Auch die Begründung(en) für die Maßnahme wechselten
ständig: Mal war es der chronische Geldmangel der Stadt, mal die Rückfinanzierung
der Bürgerhalle. Oder Bauträger machten angeblich (?) >preiswerte< Angebote alle
Plätze zu übernehmen.
Im Stadtrat wurde dabei immer hart um jeden Quadratmeter gefeilscht und es wurden
tragfähige Kompromisse gefunden und beschlossen (Stadtratssitzung vom 14.3.2007)
Jedoch, das ist das Beständige an der Verwaltung, wenn der Beschluss der Stadtspitze
nicht gefällt, wird dieser wieder gekippt. Der Hickhack um die Bauplätze ist dabei
die eine Seite, die Spielgelegenheit - sprich der Bolzplatz - ist für die FREIEN
WÄHLER MAYEN die wesentlichere Seite. Hier gilt es festzuhalten, in allen
Verwaltungsvorlagen schafft es die Verwaltung nicht, die bestehende Spielfläche,
den Bolzplatz, praktisch und faktisch im Bebauungsplan zu sichern...... mehr.....
Ob eine Bebauuung kommt, bleibt abzuwarten.
Die Freien Wähler Mayen (FWM) haben volles Vertrauen in die Mayener CDU, die nach
ihrer Ortsbegehung im Wahljahr
2009 vollmundig erklärte:
" (...) Mit dem kommenden Erweiterungsbau des
Kindergartens steht diese Fläche für eine Wohnbebauung nicht mehr zur Verfügung
und der Platz könnte so angelegt werden, dass ein innerörtliches grünes Zentrum
gestaltet werden kann."(...) (Zitat des Hausener CDU-Vorsitzenden Hans Peter
Siewert vor der Kommunalwahl am 30.Mai 2009)
Sollte die CDU bei dieser Erklärung bleiben,
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Damals wie heute hat die Stadtspitze mit der Ratsmehrheit von CDU und FDP kein plausibles und zukunftsfähiges Sparkonzept!
Mayen. Der städtische Haushalt 2011 ist kein Sparhaushalt, nein, alles läuft so
weiter wie in den letzten Jahren, und dies obwohl der Fehlbetrag gegenüber 2009 weiter
steil ansteigt. Ein geplanter Jahresfehlbetrag von 5,8 Mio. € im Verwaltungsentwurf für
das Haushaltsjahr 2011 lässt die Kassenkredite Ende 2011 auf fast 20 Mio. € steigen.
Damit Klarheit herrscht: Die Schulden laufen in den letzten beiden Jahren also stärker
denn je aus dem Ruder.
Wahr ist, dass die Stadt Mayen nach dem Haushaltsrecht
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