FWM: Wichtiges Zeichen in Zeiten zunehmender Behindertenfeindlichkeit
Eigenständigkeit des Beirats für Menschen mit Beeinträchtigung bleibt!
Mayen. In den aktuellen Zeiten der gesellschaftlichen Verunsicherung nimmt leider auch die Behindertenfeindlichkeit drastisch zu. Dies belegen verbale und
auch körperliche Angriffe. Plötzlich wird das Lebensrecht aller, das im Namen der Menschenrechte und Humanität gesellschaftlicher Konsens war, sozialdarwinistisch
in Frage gestellt!
Umso wichtiger ist es für die Freien Wähler Mayen (FWM) diesen Anfängen zu wehren und die Aufgabe der Inklusion ernst zu nehmen. Denn Inklusion geht alle an und ist
eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die wesentlich den Humanitätsgrad eines Zusammenlebens prägt. Hürden, Barrieren und Diskriminierung abzubauen, Integration
und Teilhabe zu fördern, vor allem aber das Recht auf Selbstvertretung der Betroffenen zu gewährleisten, sind dabei zentrale Aufgaben. Hierzu bildet der
vom Stadtrat am 12. September neu gewählte - erfreulicherweise doch nicht mit dem Seniorenbeirat zusammengelegte - städtische "Beirat für Menschen
mit Beeinträchtigungen und deren Angehörige" den festen Rahmen bzw. Boden, der strukturell sicherstellt, dass sich die Menschen mit Beeinträchtigung auch in
Mayen aktiv an Entscheidungen beteiligen können, die ihr Leben betreffen. Für die Freien Wähler Mayen (FWM) und ihr Beiratsmitglied Manuela Wange (Foto) ist es
angesichts der zunehmenden Behindertenfeindlichkeit ein zentrales Anliegen, den wieder möglich gewordenen Formen alltäglicher Gewalt entgegenzuwirken und für
das Lebensrecht aller einzutreten.
Damit der Beirat bald seine Arbeit wieder aufnehmen kann, sollte die Stadtverwaltung allerdings die bestehenden Unklarheiten um die BewerberInnen aus dem Kreis
der Betroffenen rechtlich einwandfrei klären!
Foto FWM: Manuela Wange - Mitglied im Beirats für Menschen mit Beeinträchtigung