Mayen/Kürrenberg.
Die Kürrenberger Jubiläumsfeierlichkeiten nahmen die Freien
Wähler Mayen gerne zum Anlass, sich mit ihrem Ortsbeiratsmitglied Karl-Josef von Kampen
vor Ort zu treffen und aktuelle Fragen der Dorfentwicklung zu besprechen. Nach einem
gemeinsamen Gedankenaustausch dazu im Hotel Wasserspiel, in dessen Mittelpunkt der
aktuelle Planungsprozess zum neuen Feuerwehrgerätehaus und die mögliche Weiterentwicklung
des Erholungsortes Kürrenberg standen, wurde noch ein Rundgang durch den Mayener Stadtteil
unternommen. Dabei wurden u.a. alle bisher angedachten Standorte des neuen Gerätehauses
der Freiwilligen Feuerwehr Kürrenberg einschließlich der nun favorisierten Fläche an der
Bundesstraße 258 besichtigt.
Wenig gelungen fand dabei die Gruppe der Freien Wähler, dass die Feuerwehrleute bei einem
Einsatz zunächst alle die B 258 kreuzen müssen. Hier wären vielleicht doch andere Flächen
in Ortsrandlage wie z. B. "Auf Gellrod" bzw. im Kreuzungsbereich am Ende der Laachstraße
besser geeignet gewesen. Mit dem Bau des Kreisels und dem Feuerwehrgerätehaus auf der
jetzigen Ackerfläche "Im Schürzenstück" setzt die Verwaltung jetzt den Stadtratsbeschluss
vom 2005 um. Damals wurde gegen die Stimmen der FWM-Fraktion, das ca. 35.000 qm große
Gewerbegebiet im Flächennutzungsplan verankert. Auch hatten seinerzeit im frühzeitigen
Bürgerbeteiligungsverfahren mehre Kürrenberger Landwirte gegen dieses Gewebegebiet eine
Auflistung an Bedenken eingereicht. Darüber hinaus trugen sie ihre Argumente bei einer
Versammlung mit OB und den Fraktionsvorsitzenden vor und beklagten die großflächige
Extensivierung der Kürrenberger Ackerfläche.
Da mit dem Bau des Feuerwehrhauses nur ein Bruchteil der vorhandenen Gewerbefläche benötigt
wird, ist es für die FWM-Fraktion ein Anliegen von der Verwaltung zu erfahren, welcher
Gewerbetreibende für das restliche Gebiet Interesse bekundet hat. Denn gerade die überaus
schlechte städtische Finanzlage lässt keine innere Erschließung des Gebietes
"Im Schürzenstück" ohne Fremdinvestor zu, so Hans-Georg Schönberg für die FWM-Fraktion
abschließend.