Freie Wähler Mayen und Kreis FWG besichtigten "Wasserversorgungs-Zweckverband Maifeld-Eifel"

WVZ Maifeld Eifel: Gesund wie ein Fisch im Wasser

Mayen. Um sich ein Bild über die Wasserversorgung unserer Region zu verschaffen besuchten die Freien Wähler Mayen und des Kreises Mayen-Koblenz den Wasserversorgungs-Zweckverband Maifeld-Eifel. Die gute Nachricht für die Bürgerinnen und Bürger ist dabei: Trotz enormer Investitionen der vergangen Jahre bleiben auch die Wasserpreise stabil. Dies erläuterte Werksleiter Theo Schmitt den Freien Wählern bei einer dreistündigen Werksbesichtigung in Mayen und in Kruft. Fast 80.000 Einwohner werden vom WVZ in der Region Mayen und Umgebung mit Trinkwasser versorgt, das sind 28.000 Hausanschlüsse.Das Trinkwasser wird überwiegend aus Tiefenbrunnen gewonnen (über 40 Gewinnungsanlagen!) und versorgt damit 146 Ortgemeinden in einem Umkreis von rund 60 km² zwischen Rhein und Mosel.

Es sind dies, der alte Kreis Mayen (ohne Mayen Stadt), der Kreis Ahrweiler, ein Teil des Kreises Daun sowie die Verbandsgemeinden Vordereifel, Maifeld, Kelberg, Pellenz und Brohltal.

Täglich werden pro Einzelhaushalt 140 Liter Wasser verbrauch (im Jahr 4.500.000.000 Liter), wobei die Versorgung aus bestem Trinkwasser besteht. Besondere Versorgungsstützpunkte befinden sich in Weibern, Mayen, Maifeld und Kruft. 50 Hochbehälter sorgen für den notwendigen Höhendruckausgleich. 68 Mitarbeiter/innen sind ständig im Einsatz und damit beschäftigt 1000 Km Leitungsnetz in Ordnung zu halten und zu warten. Dafür steht ihnen eine moderne Leidstelle mit Fernwirkanlage zur Verfügung. Die WVZ-Mitarbeiter sind daher "jederzeit darüber im Bilde, was wo oder nicht läuft".

Besonders der Nitratgehalt bedarf der Überwachung, um die menschliche Gesundheit des Wasserverbrauches zu schützen. Hierzu gelten strenge Schutzverordnungen, die den Nitratgehalt von 25-30mg im Liter Trinkwasser festlegen. Herrn Schmitt versicherte, dass ausreichend Trinkwasser im Versorgungsgebiet vorhanden ist. Sollten es jedoch kurzfristig einmal zu Engpässen kommen, so kann die Wasserversorgung aufgrund des großflächigen Verbundes des WVZ problemlos ausgeglichen werden. Trotzdem gilt es, das Bewusstsein in der Bevölkerung für die sparsame Nutzung von Trinkwasser und auch für die Nutzung von Industrie- und Brauchwasser zu schärfen, um die wertvollen Wasserressourcen zu schonen. So würde sich Herr Schmitt darüber freuen, wenn mehr Brauchwasser für die Versorgung von Industrie,

Der WVZ prüft seit längerem, wo noch Zusatzwasser gewonnen und gefördert werden kann, so z.B. aus Kaltenengers. Alles in allem besteht für die Bürgerinnen und Bürger unserer Region kein Anlass zur Sorge, dass die Versorgung mit dem lebenswichtigen Naturgut "Wasser" gefährdet sein könnte, denn es werden jährlich 10 Millionen Euro neu investiert, um eine ausreichende und qualitativ hochwertige Wassermenge zu sichern. Positiv ist sicher aus der Sicht der Freien Wähler zu werten, dass mit der Wasserversorgung im Versorgungsgebiet Maifeld-Eifel nicht politisch taktiert wird und Geschäfte gemacht werden. Denn die erzielten Einnahmen aus dem Wassergeld kommen samt und sonders der Solidargemeinschaft "zu Gute", was sich auch bei der Erschließung von Neubaugebieten sehr günstig und förderlich auswirkt. SCH/Gan

Pressemitteilung Freie Wähler Mayen
vom 15. Februar 2003