Freie Wähler Mayen und Kreis FWG besichtigten "Rettungsleitstelle in Mayen"
Rettungsleitstelle muss in Mayen bleiben
Mayen.
Zu Gast war die FWG-Kreistagsfraktion und der FWG-Kreisvorstand zur Besichtigung der
Rettungsleitstelle Mayen, wo wichtige Informationen und Meinungen ausgetauscht werden
konnten, um den Verbleib der Rettungsleitstelle zu sichern. Hier werden gezielt Gerüchte
zur Desinformation auf dem Rücken der Mitarbeiter und Menschen gestreut zu Lasten der
Mitarbeiter, die tagtäglich noch motiviert und qualifiziert für die Sicherheit arbeiten.
Die Rettungsleitstelle in Mayen leistet ausgezeichnete Arbeit. Alle Fakten sprechen für
den Standort Mayen.
Beim Einsatz der Feuerwehren zählt jede Sekunde. Im Landkreis Mayen-Koblenz ist man Vorreiter
bei der Erstalarmierung (jährlich 1.600 Erstalarmierungen im Landkreis Mayen-Koblenz). Jeder
Notruf geht über die 112 zentral bei der Rettungsleitstelle in Mayen ein, die die Wehren
computergesteuert alarmiert, und damit entfällt der telefonische "Umweg" über die
Polizei - somit sind die Wehren schneller am Einsatzort.
Weit über 90 Prozent aller abgewickelten Einsätze betreffen den Rettungsdienst und das lässt
sich nur mit sehr erfahrenen Rettungssanitätern bewerkstelligen. Insgesamt werden pro Jahr
rund 80.000 mobile Rettungseinsätze abgewickelt, davon 35.000 allein für den Landkreis
Mayen-Koblenz.
In einer sehr regen und eingehenden Aussprache wurden Aufgaben und Probleme der
Rettungsstelle mit dem Leiter dieser lebenswichtigen Einrichtung Herrn Groß besprochen.
Dabei wurde auch die außerordentliche Bedeutung der Rettungsstelle für die Landkreise
Mayen-Koblenz, Cochem und Ahrweiler hervorgehoben. Der Standort Mayen ist für die
Rettungsaufgaben besonders günstig, da er den nördlichen Raum von Rheinland-Pfalz
am besten regional abdeckt. Dies wurde der FWG-Kreistagsfraktion und FWG-Kreisvorstand
bei einer näheren Betrachtung der techn. Einrichtungen der Rettungsleitstelle besonders
vor Augen geführt. Beeindruckend war hierbei vor allem das hohe berufliche
Anforderungsniveau an die Rettungsassistenten in ihrer Aufgabenerledigung,
die für insgesamt 513.000 Menschen in einem Bereich von 2.428 Quadratkilometer
im Einsatz sind.
Für den FWG-Kreistagsfraktionsvorsitzenden Karl Mannheim sowie Lothar Merkelbach und
Theo Krings aus Thür (Vorsitzender der FWG-MYK und sein Stellvertreter) ist das Ergebnis
des Dialoges ein klares Votum für den Erhalt des Standortes Mayen, wofür alle Fakten sprechen.
Pressemitteilung Freie Wähler Gruppe
vom 14. September 2003
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