Die Herbstwanderung der FWM hatte es, in vielerlei Hinsicht, in sich!
Mayen.Nach einem Sommer, der es in sich hatte - in vielerlei Hinsicht, trafen sich
die Freien Wähler Mayen am vergangenen Wochenende bei Temperaturen um die 30 Grad im Nettetal
zur Herbstwanderung. Nicht nur die Temperaturen waren rekordverdächtig, sondern auch die
Wirtschaftszahlen. Dabei allerdings geht es um Minusrekorde - leider: Die Arbeitslosigkeit
reicht fast an die 5 Millionen heran. Dazu drückt uns ein Schuldenberg von 1,3 Billionen
Euro, der weiter in Schwindel erregende Höhen steigt.
Nun, ein heißer Sommer geht vorbei, aber die wirtschaftlichen Probleme bleiben. Jedenfalls
dann, wenn sie nicht klug und entschlossen angegangen werden.
Auslöser für diese Wanderung waren mehrere Bürgeranfragen bezüglich verschiedener
möglichen städtebaulichen Entwicklungen wie: "Auf der Muck", "
Industriegebiet Nord", "ehem.
Adorfgelände, "Grubenfeld", und "Vulkanpark" über die sich die Freien Wähler
Mayen "vor Ort" informierte. An dieser Stelle möchten sich die Freien Wähler bei
allen Mayener Bürgerinnen und Bürgern bedanken, die durch sachkompetente Beiträge
die Arbeit der FWM maßgeblich beeinflusst haben.
In einer ersten Aussprache zeigt sich für die FWM, dass weiterhin zu wenig Impulse aus dem
Stadtrat heraus erfolgen. So hat z.B. der Stadtrat, bei der 20. Sitzung 2002, ein für die
FWM wichtiges Thema, das Neubaugebiet "Auf der Muck, zurück in die Ausschüsse verwiesen.
Wir befürworten die Erschließung dieses Baugebietes "Auf der Muck" (65000 m2) ausdrücklich,
da hier Freiflächen vorhanden sind, die unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit
entwickelt werden könnten. Hier sind hier die Verwirklichungsrisiken nicht annähernd
so groß wie im Barwinkeltal, die in ihrem ganzen Umfang noch nicht absehbar sind.
Mit der mittlerweile zur Mode gewordenen Kommissionitis und dem altbekannten
"Durchwurschteln" der Politik wird unsere Stadt nicht weiterkommen. Durch die Vielzahl
der eingesetzten Ausschüsse wird der Stadtrat als legitime Vertretung des Souveräns
zunehmend entmachtet. H.G. Schönberg erläuterte im weiteren Verlauf, es kann und darf
nicht sein, dass die politisch Verantwortlichen sich gleichsam selbst aus der
Verantwortung entlassen!
Die Herbstwanderung fand ihren Abschluss mit einer Einkehr und gemütlichen Diskussionsrunde,
bei der wichtige Fragen erörtert wurde: z.B. Wo stehen wir in diesem sonderbaren Spätsommer
2003, der geprägt ist durch Rekordtemperaturen und eben auch Rekordnegativzahlen in der
Wirtschaft?
Pressemitteilung Freie Wähler Mayen
vom 21. September 2003
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